Als Familie mit drei aktiven Söhnen träumten wir schon lange von einem Hobbyraum im Keller. Die Jungs wollten und sollten auch in der kalten Jahreszeit ihren Bewegungsdrang stillen. Uns schwebte ein Mehrzweckraum mit Kickertisch, Dartscheibe und einem Home-Trainer für uns Eltern vor. Platz dafür bot unser Keller genug – allerdings war er wenig einladend. Schon auf der Treppe schlug einem ein muffiger Geruch entgegen und die Wände fühlten sich immer etwas klamm an.

Was konnten wir tun?

Also begannen wir uns über die verschiedenen Möglichkeiten der Kellertrockenlegung zu informieren und hatten bald so eine Ahnung, dass das ziemlich kostspielig werden könnte. Schon allein der Fachmann, der die Ursache ermitteln sollte, würde uns angeblich Unsummen kosten. Außerdem wollten wir mit der Einrichtung des Hobbyraums nicht warten, bis unsere Jungs ausgezogen waren …

Mein Mann stieß dann bei Facebook auf Thor Protect. Dieses versprach, man könne den Keller damit selber abdichten. Wir fanden dann auch eine Videoanleitung. Die Anwendung war fast zu einfach um wahr zu sein.

Zur Sicherheit haben wir uns im Vorfeld beim Hersteller informiert. Die Videoanleitung sei eine vereinfachte Anleitung zum ersten Verständnis. Eine detailliertere Anleitung läge dem Paket bei, sei aber trotzdem nicht schwer umzusetzen. Da wir bei unserem kleinen Keller nicht viel zu verlieren hatten, bestellten wir dann einfach.

Der Hersteller verwies uns vor der Bestellung auch noch darauf hin, dass ein sehr wichtiger Bestandteil der Arbeiten die korrekte Vorbereitung der Wand sei. Auch dazu sollten Hinweise im Paket mitgeliefert werden. Nach 2 Tagen konnten wir uns davon überzeugen. Das Paket bzw. die gelieferte Box enthielt neben den Anleitungen auch jede Menge Zubehör, wobei wir vieles davon schon zu Hause hatten.

Also ging es los!

Damit Thor Protect später gut in die Wand eindringen konnte, machten wir uns erst einmal daran, den Putz von den Kellerwänden zu entfernen. Zuerst griffen wir dafür zu einem Bohrhammer. Dabei kam es aber immer wieder zu Beschädigungen des Mauerwerks und wir kamen nicht richtig voran. Mit einer Leih-Putzfräse aus dem Baumarkt ging das Putzabschlagen dann aber erstaunlich gut von der Hand. Die Löcher und Risse besserten wir anschließend mit dem im Lieferumfang enthaltenen Abdichtungspuder aus. Dieses scheint der Hersteller selbst hinzuzukaufen und nicht selber zu produzieren.

Als Nächstes trugen wir gemäß der Anleitung die Grundierung auf. Auch der dafür benötigte Drucksprüher wurde direkt mitgeliefert was für uns praktisch war. Kurz ausgespült, kam dieser beim Auftragen des Finishes dann erneut zum Einsatz. Laut Anleitung sollten wir damit die Wand nur leicht benetzen. Das zu glauben viel uns anfangs etwas schwer, aber wir hielten uns an die Anleitung.

Leider hieß es nach getaner Arbeit erst einmal Geduld haben. Thor Protect benötigt zwei Wochen, um vollständig auszuhärten.

Wir haben einen neuen Hobbyraum

Nach etwas mehr als zwei Wochen hatten wir das Gefühl, dass die Kellerwand tatsächlich trocken war. Zur Sicherheit liehen wir uns bei einem befreundeten Handwerker ein Feuchtemessgerät aus. Das zeigte 9 % Feuchtigkeit an, was für eine Kellerwand ein völlig akzeptabler Wert ist. Offensichtlich zeigte das Mittel Wirkung, sodass wir uns über die Gestaltung unseres zukünftigen Hobbyraums Gedanken machen konnten. Nachdem wir bei der Abdichtung richtig Geld gespart hatten, leisteten wir uns das Wandverputzen vom Profi… das hätten wir als Büromenschen nicht selber hinbekommen. Den zusammen steckbaren Vinylboden in Holzoptik legten wir aber doch selbst. Wenn jetzt unsere Jungs sich mit ihren Freunden im Keller spannende Tischtennis-Matches oder Kicker-Partien liefern, fragen wir uns immer wieder, warum wir das Projekt nicht schon viel eher in Angriff genommen haben …

Wir haben eine gute Erfahrung mit Thor Protect gemacht und würden es weiterempfehlen.


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