Sie sind uns bekannt, die Schmetterlingsraupen, welche uns bereits im letzten Jahr in Unruhe versetzt haben. Wie der Name schon erahnen lässt, leben die Eichenprozessionsspinner in Eichenkronen. Das warme, trockene Wetter ist ideal für die Flügeltiere, um sich schnell zu vermehren. Ungefährlich sind die Tiere für Mensch und Tier allerdings nicht. Die feinen Brennhaare der Raupe, enthalten ein Eiweißgift namens Thaumetopein, welches eine Raupendermatitis auslöst. Nun stellt sich aber die Frage, ob sich das Geschehen der letzten Jahre erneut wiederholt. Leider lautet die Antwort, ja. Schon jetzt wurden Nester der „Raupenspinner“ in mehreren Orten, wie zum Beispiel Wietmarschen entdeckt. Wer ein solches Nest sichtet, sollte schleunigst Abstand davon nehmen und die Sichtung an Experten melden, die das Nest anschließend ordnungsgemäß entfernen.

Update: Ende Juni gibt es bereits die ersten Berichte, dass im Vergleich zu den vorherigen Jahren in 2019 noch mehr Eichen von den Tieren befallen sind.